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Auf den Spuren der Wasserversorgung
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Eine Fahrradtour in und um Kamenz verbindet 22 Stationen zum Thema Wasser. Die Strecke eignet sich auch für einen Ausflug mit Kindern. Die 12-Kilometer-Tour führt von Kamenz über Lückersdorf, Gelenau und den Golksberg bei Hennersdorf zurück zum Marktplatz von Kamenz.

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1. St. Justkirche

Die Anfang des 13. Jahrhunderts errichtete Pilgerkirche ist nicht nur von Innen sehenswert. Vor der Kirche befindet sich ein ca. 5,60 Meter tiefer Brunnen, dessen Wasser mit einer Schwengelpumpe in einen Steintrog befördert werden kann.

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2. Ehemaliger Trinkwasser-Hochbehälter

Im Gartenweg in der Höhe der Nummer 18 kommt man zum Standort des ehemaligen Trinkwasser-Hochbehälters bei Schefflers Gärtnerei. Dieser stand dort von 1887 bis 1999.

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3. Neuer Hochwasserbehälter Kirschallee

Der neue Hochwasserbehälter ging im Jahre 1993 in Betrieb. Hier können 6.000 Kubikmeter Trinkwasser gespeichert werden.

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4. Brunnen

Der Brunnen gehörte vermutlich zum ehemaligen Bahnwärterhäuschen.

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5. Hydraulischer Widder

Der seltsame Name ist eine Übersetzung des französischen „belier hydraulique“. Es handelt sich um eine Wasserpumpe, die nur mit der Bewegungsenergie des strömenden Wassers betrieben wird. Ohne Zufuhr von Fremdenergie befördert sie das Wasser auf ein höheres Geländeniveau. Nach der Erschließung neuer Quellgebiete zwischen Lückendorf und Gelenau wurde die Widderanlage 1905 erreichtet, um einen Teil des Wassers in den Hochbehälter bei Scheffers Gärtnerei am Osthang des Hutberges zu pumpen.

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6. Pumpwerk an der Schwarzen Mühle

Das Pumpwerk wurde 2004 errichtet.

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7. Gaststätte Moritzbad

Die Gaststätte an der Kamenzer Straße ist ideal für eine kleine Stärkung. Den Namen „Moritzbad“ erhielt die Gaststätte von zu Badezwecken genutztem warmem Mineralwasser.

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8. Unterer Dorfteich Lückersdorf

Der Untere Dorfteich wurde angeblich durch eine Thermalquelle gespeist.

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9. Oberer Dorfteich Lückersdorf

Am Oberen Dorfteich erfolgt die Einspeisung aus dem Brunnen im sogenannten Katzenbusch.

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10. Ehemaliger Oberer Gasthof

Beim ehemaligen Oberen Gasthof, Kamenzer Straße 43, befindet sich ein Steintrog aus dem Jahre 1857, der zu Feuerlöschzwecken aufgestellt wurde und ebenfalls aus dem Brunnen im Katzenbusch sein Wasser bekommt.

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11. Ehemaliges Pumpwerk Lückendorf

Die Wasseranlage aus DDR-Zeiten steht heute unter Denkmalschutz.

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12. Quellbrunnen Pollacks und Büttners Wiesen

Quellbrunnen mit Sandfanghäuschen.

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13. Ehemalige Pumpstation Gelenau

Ein Abstecher in die Straße Am Katzenborn führt zur ehemaligen Pumpstation Gelenau.

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14. Quellaustritt „Männel“

Auf einem Platz hinter dem Gasthof Gelenau, Pulsnitzer Str. 140 befindet sich ein Quellaustritt, genannt „Männel“.

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15. Trinkwasser-Hochbehälter Gelenau

Auf dem Anstieg zum Golksberg sieht man in nördlicher Richtung den Trinkwassser-Hochbehälter Gelenau.

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16. Blick auf das Quellgebiet Rodeland

Schon seit 1466 brachte eine Holzröhre das Wasser aus dem Quellgebiet Rodeland in die Stadt Kamenz.

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17. Brunnen Kindswiesen

Vom Brunnen Kindswiesen ist nur an einem Waldweg auf der linken Seite ein kleines Sandfanghäuschen zu sehen.

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18. Wasserwerk Eselsburg

Das Wasserwerk Eselsburg verrichtet bereits seit 1929 seinen Dienst.

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19. Springbrunnen an der Schillerpromenade

Der Brunnen mit Fontäne wurde 1880 auf dem Gelände des ehemaligen Dammteiches angelegt.

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20. Brunnen mit Brunnenhäuschen

Im Wilhelm-Weiße-Park an der Poststraße ist ein Brunnen mit Brunnenhäuschen zu sehen.

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21. Ehemaliger Klosterbrunnen und Steintrog mit Wasserspeicher

Auf dem Schulplatz sind der ehemalige Klosterbrunnen und ein Steintrog mit Wasserspeicher zu bestaunen.

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22. Marktplatz mit Andreasbrunnen

Der ca. 10,80 Meter tiefe Brunnen wurde 1570 vom Bürgermeister Andreas Günther gestiftet. Er ist mit Wappen der Stadt Kamenz, des Königreichs Böhmen und des deutschen Königs verziert. Drei toskanische Säulen tragen einen Aufbau, den Justitia mit Schwert und Waage krönt.

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Historische Wasserversorgung
wasserwissen
Mit dem Hydraulischen Widder können Sie ein Stück Geschichte der Wasserversorgung erleben. Erfahren Sie mehr über das historische Pumpwerk. Welche Bedeutung hatte der Hydraulische Widder für die Stadt Kamenz in der Vergangenheit und wie funktioniert die außergewöhnliche Wasserpumpe

Was ist ein Hydraulischer Widder?

Ein Hydraulischer Widder ist eine Wasserpumpe, die nur mit der Bewegungsenergie des strömenden Wassers betrieben wird. Sie befördert das Wasser ohne Zufuhr von Fremdenergie auf ein höheres Geländeniveau.

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Von wem und wann wurde der Hydraulische Widder erfunden?

Joseph Michel, der ältere der Gebrüder Montgolfier entwickelte 1797 das geniale Pumpwerk.
Übrigens: Die beiden Brüder sind auch durch die Erfindung des Heißluftballons bekannt.

Wie kam der Hydraulische Widder zu seinem Namen?

Die Bezeichnung ist eine direkte Übersetzung des französischen „belier hydraulique“ ins Deutsche.

Wie funktioniert der Hydraulische Widder?

Von einem Vorlagebehälter strömt eine große Menge Wasser durch ein Stoßventil, das durch Zusatzgewichte oder Federkraft offen gehalten wird. Die Strömung des Wassers ist so stark, dass sie die Federkraft überwindet und sich das Ventil plötzlich schließt. Dabei baut sich kurzzeitig eine zurückwirkende Druckwelle auf. Diese öffnet das Druck- oder Flatterventil und drückt das Wasser in die Steigleitung. Der Druck in der Pumpe fällt daraufhin ab. Das Flatterventil schließt sich und das Stoßventil öffnet sich. Das Wasser fließt wieder durch und das Arbeitsspiel beginnt aufs Neue.

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Wann und warum wurde der Hydraulische Widder in Kamenz gebaut?

Durch den Ausbau des Kasernengeländes und die fortschreitende Industrialisierung um 1900 ergab sich ein erhöhter Bedarf an Trinkwasser. In diesem Zusammenhang wurden durch die Stadt Kamenz neue Quellgebiete (Pollacks Wiesen) zwischen den Ortschaften Lückersdorf und Gelenau erschlossen.
Um einen Teil des Wassers in den Hochbehälter am Osthang des Hutberges zu transportieren, wurde 1905 eine dreifach kombinierte Mitteldruckheureka-Widderanlage Nr. 6 der Firma Merkel jun. aus Dresden errichtet. Diese pumpte das Wasser bis zum Jahr 1920 in den Hochbehälter bei Scheffers Gärtnerei.
1914 wurde eine elektrisch betriebene Dreiplungerpumpe der Firma Naeher Chemnitz zur Unterstützung eingebaut. 1929 erfolgte bedingt durch den Neubau des Wasserwerkes Eselsburg die Stilllegung der Anlage.

Wann und warum wurde der Hydraulische Widder in Kamenz zum Denkmal erklärt?

Durch einen Beschluss des ehemaligen Rates des Kreises vom 21. Juni 1979 wurde der Hydraulische Widder mit der gesamten Bausubstanz zum Denkmal erklärt und in die Denkmalliste des Kreises Kamenz aufgenommen. Aus welchen Gründen bzw. durch wessen Anregung dies geschah, konnte bisher nicht ermittelt werden.

Was ist seitdem passiert?

Nachdem der Hydraulische Widder fast in Vergessenheit geraten war, entdeckte man 1998 bei Archivübernahmen aus dem Nachlass des ehemaligen VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Dresden die Urkunde mit der Denkmalerklärung. Nach Besichtigungen im Herbst 1999 fanden sich acht interessierte Personen, die erste Ideen zur Rettung des historischen Pumpwerkes entwickelten. Es folgten im Jahr 2000 durch den damaligen Besitzer, die Stadt Kamenz, und mit tatkräftiger Unterstützung des Kamenzer Geschichtsvereins e.V. Hilfsmaßnahmen gegen den weiteren Verfall der Anlage. Später bekam der Widder Stromanschluss und damit auch Licht. Nach einem fast 70-jährigen Dornröschenschlaf präsentierte sich die Anlage zum Tag des offenen Denkmals 2002 erstmals wieder der Öffentlichkeit. Kamen damals 160 Besucher, bewunderten zwei Jahre später schon 285 Gäste das teilsanierte Gebäude. Ende 2003 wurde das Grundstück an die ewag kamenz übertragen, die nach intensiven Vorbereitungen und Planungen im Frühjahr 2004 mit umfassenden Sanierungsarbeiten begann. Im selben Jahr wurde der alte, 3,5 Tonnen schwere Granittrog vom Spittelforst ins Widder-Gelände umgesetzt.

Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum sind Gebäude und Außenanlagen fertig gestellt worden. Die Wirkungsweise des außergewöhnlichen Pumpwerks ist seit Herbst 2005 in voller Funktionstüchtigkeit zu bestaunen. Mittlerweile nutzten mehr als 2500 Besucher diese Möglichkeit.

Wann ist der Hydraulische Widder zu besichtigen?

  • Tag des Wassers (jährlich am 22. März)
  • Tag des offenen Denkmals (jährlich am zweiten Sonntag im September)
  • Nach Voranmeldung bei A. Käppler, Tel (0 35 78) 377-360 oder per E-Mail: alexander.kaeppler@ewagkamenz.de




Der Hydraulische Widder zu Kamenz - Fast vergessen und wiederentdeckt
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Stand des Dokuments: 04.08.2015
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Wasser ist gesund
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Broschüre „Wasser ist gesund“ (Gemeinschaftsprojekt der Krankenversicherung Barmer GEK und des Verbandes kommunaler Unternehmen)

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